Das Licht am Himmel: Frau verschwindet spurlos nach Begegnung mit UFO
Frau bemerkt seltsames Licht über den Straßen
Nora verließ spät die kleine Bar am Stadtrand. Ihre Freundin war mit dem Taxi gefahren, doch Nora wollte zu Fuß gehen. Der Weg durch die ruhigen Straßen dauerte nur zwanzig Minuten. Es war mild, der Himmel klar, die Nacht still.
Doch schon nach wenigen Schritten fiel es ihr auf: Ein Licht über den Dächern. Erst dachte sie, es sei ein Flugzeug, doch es bewegte sich zu schnell, zu ruckartig.
Sie blieb stehen, blinzelte. Das Licht flackerte, schien zu schweben, dann wieder plötzlich still zu stehen.
Ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken.
„Nur ein Helikopter“, murmelte sie, ohne selbst daran zu glauben.
Sie ging schneller.
UFO taucht über Frau auf
Die Straßen waren menschenleer. Laternen warfen gelbliche Inseln aus Licht.
Plötzlich verstummten die Geräusche der Nacht. Kein Auto, kein Hund, nicht einmal der Wind.
Dann fiel ein Strahl aus weiß-bläulichem Licht direkt auf die Straße vor ihr. Hart, kalt, wie aus einem riesigen Scheinwerfer.
Nora schrie, stolperte zurück. Über ihr hing nun deutlich ein Objekt – scheibenförmig, lautlos, riesig. Metallisch glänzend, mit rotierenden Lichtern, die im Rhythmus pulsierten.
Das Licht bewegte sich, wanderte über sie hinweg, als wolle es sie erfassen.
Nora rannte los.
Die nächtliche Verfolgung beginnt
Sie bog in eine Seitenstraße, rannte so schnell sie konnte. Ihr Atem brannte, ihre Schritte hallten. Doch der Strahl folgte ihr, glitt über Mauern, sprang wie ein Jäger hinter ihr her.
„Nein… nein…“ keuchte sie.
Immer wieder blickte sie über die Schulter. Das UFO bewegte sich lautlos, als würde es schweben. Der Strahl schnitt durch Bäume, über Dächer, immer genau auf ihrer Höhe.
Nora duckte sich unter ein Vordach, presste sich an die Wand. Für einen Moment verschwand der Strahl.
Sie atmete stoßweise, die Knie zitterten.
Dann flackerte das Licht direkt neben ihr auf.
Sie schrie erneut und rannte weiter.
Frau rennt und versucht zu entkommen
Der Weg führte sie aus der Wohngegend hinaus, über Felder und Wiesen. Das Licht folgte ihr, ließ ihr keine Sekunde Ruhe.
Sie stolperte über Wurzeln, riss sich die Hände an Dornen auf, doch sie lief weiter. Überall war der Himmel grell.
Plötzlich sah sie in der Ferne einen alten Schuppen. Ohne nachzudenken, rannte sie hinein, zog die Tür zu, drückte sich in die Dunkelheit.
Stille.
Nur ihr Herzschlag.
Dann ein tiefes Brummen, das den Boden erzittern ließ. Ein Lichtstrahl schnitt durch die Ritzen der Bretter.
Die Tür sprang auf – doch niemand stand draußen. Nur das grelle, pulsierende Licht.
Es zog sie hinaus. Ihre Beine bewegten sich, als hätte sie keine Kontrolle mehr.
Frau verschwindet spurlos
Nora schrie, krallte sich an der Tür fest. Doch eine unsichtbare Kraft hob sie hoch. Ihre Füße lösten sich vom Boden, sie schwebte nach oben, hinein in den Strahl.
Die Welt unter ihr verschwamm. Der Schuppen, die Felder, die Nacht… alles wurde kleiner.
Sie spürte nur noch Kälte. Dann Dunkelheit.
Am nächsten Morgen fanden Anwohner die offene Schuppentür. Auf dem Boden: nur Noras Handy, das Display zersplittert.
Von ihr keine Spur.
Die Polizei sprach von einem Vermisstenfall. Man fand keine Zeugen, keine Hinweise.
Doch manche behaupteten, in jener Nacht ein Licht am Himmel gesehen zu haben.
Und wer genau hinhörte, schwor, ein leises Echo von Schritten über den Feldern zu hören. Als laufe jemand davon, für immer verfolgt.
